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Grüßen in Coronazeiten

Geht Ihnen das auch so? Ob man will oder nicht, es spukt einem immer wieder das Thema „Corona“ durch den Kopf.

 

Wie viele Bereiche im Alltag dieser Virus verändert, wäre mir vor 4 Monaten im Traum nicht eingefallen. Darüber werde ich noch ein Dossier erstellen, doch heute schon etwas vorab.

 

Es geht um das Grüßen. Grüßen ist die einfachste Form der Wahrnehmung und bisher haben wir oft mit einem kleinen Lächeln gegrüßt, zum Beispiel wenn jemand im Gespräch ist und man nicht stören will. Doch nun zeigt uns die Mund-Nasen-Maske kaum, ob wir angelächelt werden.

 

Der Anblick ist uns noch nicht vertraut. Wir sind noch damit beschäftigt den Menschen unter der Maske zu erkennen, ob er dann noch lächelt – die Zeit bleibt kaum.

 

Also müssen wir auch da neue Wege finden. Wie wäre es, mit einem Kopfnicken, wenn wir jemanden treffen, den wir nicht mit einem freundlichen Gruß stören wollen?

 

Zur Zeit beklagen sich einige darüber, dass die Menschen durch die Maske unfreundlicher geworden seien , vielleicht ist es das, aber ich denke, dass das nicht sichtbare Lächeln uns annehmen lässt, die Menschen seien unfreundlicher geworden.

 

Vielleicht sagen Sie Ihrem Gegenüber einfach mal: „Sie sehen es nicht, aber unter der Maske lächle ich.“ Sie werden erstaunt sein, wie angenehm überrascht er/sie sein wird.

 

Setzen Sie dem Gefühl der Unfreundlichkeit ein freundliches Wort entgegen. Bringen Sie Menschen in Ihrer Umgebung zum Lachen oder auch nur zum Lächeln unter dem Nasen-Mund-Schutz.

 

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